Zivilcourage in der Berufsbildung

Fortbildung und Fachberatung zum aktiven Umgang
mit Diskriminierung in überbetrieblichen Ausbildungszentren

Das im Dezember 2004 abgeschlossene Modellprojekt ermöglichte uns, die Verbindung von Fortbildungen, Sensibilisierungen und Beratungen im pädagogischen Umgang mit Diskriminierung und Rassismus in Außerbetrieblichen Ausbildungsstätten (ABS) zu erproben. Es entstand nach einer erfolgreichen Erprobung ein Curriculum für die Nachnutzung in anderen Bundesländern, das wir in einer Projektdokumentation veröffentlicht haben. (Download/Bestellung unter "Projektdokumentation")

Im Einzelnen wurden im Rahmen des Projektes folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Erarbeitung eines anwenderorientierten Curriculums
  • interne Qualifizierungen für die Referent/innen
  • fünftägige Fortbildungen für Mitarbeiter/innen verschiedener Berufsgruppen aus den ABS in Brandenburg, bestehend aus dreitägigen Basistrainings und zweitägigen Vertiefungsphasen
  • eintägige Sensibilisierungsveranstaltungen für Jugendliche Kursteilnehmer/innen aus der jeweiligen ABS
  • Beratungsphasen mit bis zu 6 Terminen über einen Zeitraum von 6 bis 8 Monaten zur Integration des erworbenen Wissens in die berufliche Praxis der Mitarbeiter/innen und zur Entwicklung von Handlungsstrategien für die jeweilige Einrichtung
  • Selbstevaluation, fachliche Begleitung durch externe Expert/innen
  • Veranstaltung einer großen open space-Abschlußtagung

Mit folgenden Partnern haben wir im
Rahmen des Projektes zusammengearbeitet:

Ausländerbeauftragte des Landes Brandenburg,
Mobile Beratungsteams (RAA),
DGB Jugend - Netzwerk für Demokratie und Courage

Unser Projekt wurde gefördert durch
das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Civitas-Programms.


 
     
 
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