Kurse zum Erwerb interkultureller Kompetenzen


Fotos: Simone Ahrend, sah-photo

Ein gemeinsames Zusammenleben und -arbeiten zwischen der einheimischen Bevölkerung und geflüchteten Menschen als neuen Nachbarn gelingt durch gegenseitige Toleranz, Wertschätzung und dem stetigen Abbau von Vorurteilen. In den Kursen zum Erwerb interkultureller Kompetenzen haben sich die Teilnehmenden, die aus Haupt- und Ehrenamtlichen sowie aus geflüchteten Menschen bestehen, Wissen und Fähigkeiten angeeignet, um sich auf Augenhöhe begegnen zu können.

 

Zu den Schwerpunkten der Kurse gehörte die Aneignung interkulturellen, landesspezifischen und kulturspezifischen Wissens von Deutschland, dem Land Brandenburg und insbesondere den Herkunftsländern der Geflüchteten. Außerdem wurden Kompetenzen, wie Selbst- und Fremdreflexion in Bezug auf Interkulturalität, Empathiefähigkeit, Akzeptanz unvertrauter Denk- und Verhaltensweisen erlernt und angewandt.

 

Die Teilnehmenden wurden befähigt eigene Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern und lernten Strategien zum Umgang mit "Kulturschock" und Konfliktbewältigung kennen.

 

Es wurden sechs Kurse mit je 30 Unterrichtsstunden in Rathenow, in Wittenberge, Nauen und Falkensee durchgeführt. Die Kurse wurden in Kooperation mit den Mitgliedsorganisationen IKW Sozialprojekte gGmbH  und der Walter-Hoffmann-Axthelm-Stiftung Perleberg (wha) durchgeführt. Die Kurse sind Teil des Programms „Weiterbildungsveranstaltungen zur Unterstützung der sprachlichen und gesellschaftlichen Integration“ des Ministeriums für Jugend, Bildung und Sport Brandenburgs.

Es fanden 16 Kurse insgesamt bis Ende des Jahres statt.
Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen.