Migration im Hohen Fläming


Im Sommer 2005 führte die LAG ein Projekt zum Thema Migration in der Region Hoher Flämings durch.

 

Zur Ausgangslage vor Ort: Die zunehmende Abwanderung vieler gut ausgebildeter junger Leute aus den ländlichen Regionen Brandenburgs jenseits des "Speckgürtels" rund um Berlin in die West-Bundesländer wird von den "Zurückbleibenden" oft als dramatisch erlebt und löst Ängste aus. Die Einwanderung von Spätaussiedler/innen, russischen Kontingent-flüchtlingen, anderen Migrant/innen und Asylbewerber/innen stößt teilweise auf Ablehnung bei Jugendlichen und Erwachsenen in ihren Gemeinden. Ihr Zuzug wird teilweise zum Erhalt und Ausbau von Vorurteilen, Ängsten und Fremdenfeindlichkeit genutzt.

Durch unterschiedliche Aktivitäten im Rahmen des Projektes sollten den Einheimischen neue Erfahrungen ermöglicht und Integrationsschritte für die Aussiedler/innen entwickelt werden. Wir hatten uns dafür entschieden, modellhaft in einer Region tätig zu werden: im Hohen Fläming. Unsere Entscheidung wurde maßgeblich dadurch beeinflusst, dass im Hohen Fläming – einem relativ dünn besiedelten Gebiet mit vielen kleinen Dörfern – Spätaussiedler in relativ großer Zahl durch die Behörden in wenigen Orten konzentriert angesiedelt wurden.

 

Der beigefügten PDF-Datei können Sie folgende Punkte entnehmen:

 

  • Die Ausgangslage vor Ort
  • Der Verlauf des Projektes
  • Die Gemeinwesensarbeit
  • Die Fortbildungen
  • Die Abendveranstaltungen
  • Die Projektleitung
  • Die Dokumentation zur Migration
  • Lokalhistorische Forschungen
  • Migration – Methoden & Elemente
  • Projektkoordination vor Ort
  • Zielgruppen und Ziele
Download
Migrationsprojekt Doku
Dokumentation des Migrationsprojektes der LAG im Hohen Fläming
Migration-Doku_Migration.pdf
Adobe Acrobat Dokument 6.0 MB