Zivilcourage in der Berufsbildung


Fortbildung und Fachberatung zum aktiven Umgang mit Diskriminierung in überbetrieb-lichen Ausbildungszentren

 

Das im Dezember 2004 abgeschlossene Modellprojekt ermöglichte uns die Verbindung von Fortbildungen, Sensibilisierungen und Beratungen im pädagogischen Umgang mit Diskriminierung und Rassismus in Außerbetrieblichen Ausbildungsstätten (ABS) zu erproben. Es entstand nach einer erfolgreichen Erprobung ein Curriculum für die Nachnutzung in anderen Bundesländern, das wir in einer Projektdokumentation veröffentlicht haben.

 

Die Fortbildungen umfassten ein dreitägiges Basistraining. Darauf folgte (möglichst) mit einem sechswöchigen Abstand die zweitägige Vertiefungsphase. Innerhalb des Basistrainings wurde von den Teilnehmer/innen ein persönliches Praktikumsvorhaben geplant, das am Arbeitsplatz erprobt und im Vertiefungstraining ausgewertet wurde.

Der Rahmen in den Tagungshäusern bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich ganz auf das Training zu konzentrieren. Darüber hinaus ermöglichte die Fortbildung an einem festen Lernort in einer Gruppe den Abstand zum Berufsalltag, dies erleichtert  erfahrungsgemäß die Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten. Nach den Fortbildungen erhielten die interessierten Teilnehmer/innen in ihren Einrichtungen über einen Zeitraum von 6 bis 8 Monaten zwischen 2 und 5 Beratungen.

 

Weitere Informationen können sie hier herunterladen:

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LAG Projekt Zivilcourage
Projektverlauf und Projektbeschreibung
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