Alphabetisierungskurse für Geflüchtete


Fotos: Simone Ahrend, sah-photo

Neu ankommenden Menschen in Brandenburg Bildung zu ermöglichen, ist nicht nur der LAG ein Anliegen. Auch viele ihrer Mitgliedsorganisationen setzen sich für die (Weiter)Bildung von geflüchteten Menschen ein und schaffen vor allem Sprachlernangebote. Einige Schüler*innen sind nicht alphabetisiert. Dabei lassen sich drei unterschiedliche Alphabetisierungsformen definieren. Die geflüchteten Menschen kommen mit ganz verschiedenen Bildungshintergründen nach Brandenburg und benötigen vor allem im Spracherwerb kompetente und professionelle Betreuung und Begleitung. Ist diese gegeben, entwickeln sich zumeist schnell gute Sprachkompetenzen, die den weiteren (Bildungs)Weg der Menschen ebnen können. Die Alphabetisierungskurse bieten den Lernenden eine Grundlage, um sich der deutschen Sprache zu nähern und Sicherheit sowie Selbstbewusstsein um Umgang mit dem Deutschen aufzubauen.

Daher bietet die LAG in Kooperation mit der IKW Sozialprojekte gGmbH  und der Walter-Hoffmann-Axthelm-Stiftung Perleberg (wha) Alphabetisierungskurse für geflüchtete Menschen an verschiedenen Orten in Brandenburg an. Derzeit finden die Kurse in Wittenberge, Tangendorf, Falkensee, Friesack, Rathenow und Nauen statt.

Die Kurse sind Teil des Programms „Weiterbildungsveranstaltungen zur Unterstützung der sprachlichen und gesellschaftlichen Integration“ des MBJS.

 

Im Jahr 2019 bieten die oben genannten Mitgliedsorganisationen 16 einführende Grundkurse zum Erlernen der deutschen Sprache - Alphabetisierung in der Zweitsprache Deutsch - im Umfang von je 100 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten an.