Fortbildungsreihe „Vielfalt im ländlichen Raum“ 2018

 

 - in Kooperation mit HochVier e.V. -

 


Teil 1: Diversity Training in Marseille / Frankreich

Dieser Workshop zielt darauf ab, die TeilnehmerInnen einerseits hinsichtlich diskriminierender Verhaltensweisen in Form vorurteilsbehafteter Handlungen, Stereotypisierungen und ausschließender Äußerungen in ihrem Arbeitsalltag zu sensibilisieren und andererseits Herangehensweisen und Methoden zu vermitteln, wie solche tief verwurzelten Muster aufgebrochen werden können. Inhaltliche Themenschwerpunkte sind Genderkonstruktionen, Klassismus und Rassismus im Zusammenhang mit gesellschaftlicher Diskriminierung und gesellschaftlichen Privilegien. 

 

Teil 2: Antimuslimischem Rassismus begegnen in Valencia / Spanien

Nach großer Nachfrage 2017 wird der Workshop erneut stattfinden, und zwar vom 7. bis 11. Mai 2018. Auch 2018 sollen Multiplikator*innen der Erwachsenenbildung und Personen, die in der Bildungsarbeit mit Geflüchteten aktiv sind, gestärkt werden.

 

Um antimuslimischem Rassismus entgegenzuwirken, sollen konstruktive pädagogische Mechanismen vermittelt werden. Die Teilnehmer*innen bekommen  ganz konkrete Methoden zur Schärfung des Bewusstseins für Muslime, ihre Kultur und den Islam als Religion vermittelt. Es wird der Beitrag von Muslimen zur europäischen Gesellschaft aufgezeigt sowie zeitgenössische und historische Erscheinungsformen der Islamfeindlichkeit und des Rassismus gegen Muslime in Spanien und Europa vorgestellt.

 

Der Workshop richtet sich insbesondere an Personen, die in ihrer Bildungsarbeit mit Islamfeindlichkeit und antimuslimischem Rassismus konfrontiert werden und die immer wieder in die Situation geraten, sich für ihre Arbeit rechtfertigen zu müssen.

 

Weitere Informationen zum Programm 2017 gibt es hier.

 

Teil 3: Her mit der Vielfalt! Diversity in Natur und Gesellschaft in Graz / Österreich

Dieser Workshop vermittelt ansprechende, niedrigschwellige und an der Lebenswelt orientierte Methoden (wie interkulturelles Gärtnern und Mehrsprachigkeit in der Natur) zur Förderung der Akzeptanz von Vielfalt, und zwar auf sozialer und ökologischer Ebene. Mit Mittelpunkt steht das Lernen für eine diverse Gesellschaft. Bezugspunkte stellen dabei einerseits Migration und Interkultur dar und andererseits werden Parallelen zwischen der gesellschaftlichen Vielfalt in Bezug auf Klasse, Kultur, Religion, Körper und Vielfalt in der Natur (Biodiversität) wie etwa heimische Obstsorten aufgezeigt.