Kontroverse Geschichte(n) - Kontroverse Gespräche


Haltungen und Methoden in der politischen Bildungsarbeit am Beispiel eigener bzw. vermittelter Lebenserfahrungen in der DDR


Die Tagung mit Vereinen der politischen Bildung findet am 14.02.2019 von 10 bis 14 Uhr in der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung statt.

 

Es gibt viele Themen in der politischen Bildung, die sich im persönlichen wie öffentlichen Gespräch als heikel darstellen, etwa weil sie Emotionen auslösen, die Fakten in den Hintergrund rücken und schwer zu moderierende Debatten entstehen lassen. Beispielhaft dafür ist die Auseinandersetzung über die Geschichte der DDR. Politische Bildner*innen stehen vor der vielfachen Aufgabe, Diskussionen anzuregen, Kontroversen zu begleiten, Perspektivwechsel zu ermöglichen, Gefühle zu integrieren und dabei Wissen und Erkenntnis zu generieren. Um dies zu erreichen, ist neben Fach- und Methodenwissen auch die Reflexion eigener Haltungen und Zugänge bedeutsam.

Die Tagung bietet in zwei Workshops, die Teil eines von der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur ( LAkD) mit Partner*innen entwickelten Fortbildungscurriculum sind, ein Forum, auf dem sich Vereine und freie Träger der politischen Bildung austauschen und im Rahmen praktischer Übungen trainieren können, wie sich Kontroversen nicht nur aushalten, sondern bewusst als Teil der politischen Bildungsarbeit fördern und moderieren lassen.

 

Die Workshops werden von Kerstin Engelhardt, Theologin, Historikerin, SOCIUS gGmbH Berlin und Silvana Hilliger, Sozialwissenschaftlerin, Landesbeauftragte zur Aufarbeitungder Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) Brandenburg, geleitet.

 

Um eine Anmeldung wird gebeten: info@blzpb.brandenburg.de

 

Die Tagung findet in Kooperation zwischen der Landesarbeitsgemeinschaft für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg e.V. (LAG) und der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung statt.